| Der Schäferhund |
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Körpertemperatur: 37,5- 39,0 °C Der Welpe kommt ohne Zähne zur Welt. In der dritten bis vierten Lebenswoche brechen die Milchschneidezähne durch. Mit 6 Wochen ist das Milchgebiss mit insgesamt 28 Zähnen komplett ausgebildet. Der Zahnwechsel beginnt im Alter von ca. vier Monaten und ist im Alter von sieben Monaten abgeschlossen. Das bleibende Gebiss verfügt über 42 Zähne. Der Schäferhund hat ein Scherengebiss, wobei die oberen Schneidezähne scherenartig über die unteren greifen.
Impfungen Gegen die gefährlichsten
Infektionskrankheiten wie Staupe, Hepatitis, Leptospirose, Parvovirose,
Tollwut und Zwingerhusten gibt es eine wirksame Schutzimpfung. Für die
Grundimmunisierung erhält der Welpe mit 8 Wochen die erste Impfung vom
Züchter, eine zweite erfolgt nochmals mit 12 Wochen. Die Impfungen sollten
dann jährlich wiederholt werden. Spul- und Bandwürmer sind die häufigsten
Darmparasiten, die den Hund in jedem Alter befallen können und seine
Widerstandskraft schwächen. Der Züchter entwurmt die Welpen und die
Mutterhündin mehrmals. Die Welpen sollte man dann mit 3, 6 und 9 Monaten
nochmal entwurmen. Einen erwachsenen Hund entwurmt man 1-2 mal jährlich
oder bei Verdacht. Die jeweiligen Tabletten oder Wurmpasten erhält man
beim Tierarzt. Hüftgelenksdysplasie (HD) Bei den heranwachsenden Jungtieren führt
diese erblich bedingte Erkrankung zu einer ungleichen Form von
Beckenpfanne und Oberschenkelkopf. Das Gelenk wird falsch abgenutzt und es
kommt zu frühzeitiger Arthrosebildung. Die Diagnose kann man mit einer
Röntgenaufnahme des Beckens feststellen. Dies schreibt auch der SV für die
Zuchttauglichkeit ab dem 12.Monat vor. Um noch besser vorzubeugen, wurde
das HD-Zuchtverfahren eingeführt. Die HD-Zuchtwerte kann man direkt auf
der SV-Homepage abrufen. Ursache ist das unterschiedliche Längenwachstum von Elle und Speiche. Es führt zur Fehlbelastung und zur Ablösung der Gelenkfortsätze. Diese schmerzhafte Wachstumsstörung führt zur Arthrose des Ellenbogengelenks. Cauda-equina-syndrom (CES) Durch Wirbelverknöcherung, Wirbelkanalveregung und Veränderung des Kreuzbeins zum letzten Lendenwirbel werden Nervenbahnen eingequetscht, die in diesem Bereich weniger geschützt liegen. Eine Röntgenaufnahme und neurologische Untersuchung ergeben den genauen Aufschluss. Spondylose Schäden an den Wirbelgelenkenenden und
Bandscheiben führen zu einer Verknöcherung der Wirbelkörperenden. Dies
führt später zu einer teilweisen Versteifung der Wirbelsäule, dies ist
ebenfalls schmerzhaft und dadurch wird die Beweglichkeit eingeschränkt.
Die Vorfahren unserer Hunde sind Wölfe und
wie auch sie, ist der Hund ein Fleischfresser. Der Wolf lebt von erjagten
Pflanzenfressern, die er mit Haut, Haaren, Knochen, Innereien, den Magen
und dessen vorverdauten Pflanzeninhaltes frißt. In Abhängigkeit des
Futterangebotes frisst er auch Gräser, Wurzeln und Früchte. Dadurch ist
eine umfassende Versorgung aller Nährstoffe garantiert. Wichtig ist beim
Hund also ein ausgewogenes Futter, das alle notwendigen Nährstoffe enthält
und auf die Bedürfnisse des Hundes abgestimmt ist. Die Menge richtet sich
nach Größe und Belastung des Hundes. Man sollte die Rippen beim Streicheln
des seitlichen Brustkorbes noch fühlen können. Eine regelmäßige
Wasseraufnahme ist lebensnotwendig. |